Oman – ein außergewöhnliches Reiseziel


Der Oman ist erfreulicherweise kein Massentourismus - Ziel.  Qualitativ hochwertiges Reisen steht hier an erster Stelle.

Das Land - nur 6 Flugstunden von Deutschland entfernt - gehört mit Sicherheit zu den freundlichsten, abwechslungsreichsten und interessantesten Länder der arabischen Welt. Glücklicherweise hat der Oman seine Authentizität und Kultur sehr erfolgreich bewahrt.

In Oman heißt es Farben sehen, starke Kontraste physisch erleben und in endlosen Landschaften baden. Der Oman eröffnet jedem Besucher die Chance, seine Sinne zu schärfen, Augen für die kleinen wichtigen Dinge zu öffnen und vom Stress des Alltags loszulassen.

Im Norden locken labyrinthische Fjorde und Felswände aktive Urlauber mit Dhow-Cruises, Delfin-Beobachtungen und sehr guten Tauchrevieren.

Im Zentraloman zieht es Abenteuerlustige in die kargen Gebirge des Jabal Akhdar, zu mächtigen Festungen umringt von Wüstenlandschaften und idyllische Oasen.

Relaxen in Luxus-Hotels, Shopping im Souck, Ausruhen am Strand - der Oman vereint Traditition, Fortschritt und Sicherheit.

Bevölkerung


Oman besitzt eine Einwohnerzahl von zirka 2,7 Millionen, davon sind ca. 78% Omanis.

In Oman herrscht nur ein niedriger Bevölkerungsdruck, da das Land nur sehr dünn besiedelt ist: ca. 7 Einwohner leben auf einem Quadratmeter (Deutschland 220 Einwohner pro qm). 

Zirka 60% der Einwohner leben in der Hauptstadtregion und in der nördlichen Küstenebene Batinah.

In Oman leben sehr viele junge Menschen – etwa die Hälfte der Bevölkerung ist unter 18. Durch das sehr gut ausgebaute Gesundheitswesen ist die Lebenserwartung im Zeitraum der letzten 20 Jahre von 49 auf durchschnittlich 74 Jahre gestiegen.

Geografie


Oman gehört zu Asien und liegt im Osten der Arabischen Halbinsel.

Das Land grenzt im Westen an Saudi-Arabien sowie die Vereinigten Arabischen Emirate und südwestlich an den Jemen. Die Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde erst 1999 festgelegt.

Der Golf von Oman liegt nordöstlich Omans und das arabische Meer im Südosten des Landes.

Oman besitzt eine Fläche von 309.500 km² (entspricht in etwa der Fläche der alten Bundesländer) und 1700 km Küste. Das Land besteht aus Gebirgen, Oasen, Kies,- und Sandwüsten und Küstenebenen.

Das Omangebirge Al-Hajar verläuft parallel zum Golf (höchste Erhebung: der Berg Djebel al-Achdar  3.074 m hoch).

Al-Batinah im Nordosten des Landes ist eine fruchtbare Küstenebene. Auf diesem Küstenstreifen liegt auch Omans Hauptstadt Maskat.

Omans Wirtschaft


Die Währung Omans ist der Rial Omani, welcher an den US-Dollar gekoppelt ist. 1 R.O. entsprechen 2,58 US$ (Stand 01.08.2010).

Die Öl- und Erdgasvorkommen sind Omans größter wirtschaftlicher Schwerpunkt. Seit 1967 wird das Erdöl exportiert, welches heute Hauptexportgut (85% der Exporte) ist.

Außerdem spielen die Exportgüter Fische, Datteln, Textilien und Metalle eine weitere Rolle in Omans Wirtschaft.

Importiert werden u.a. Lebensmittel, Maschinen, Fahrzeuge und diverse Industriegüter

Rund 42 % der Einwohner arbeiten in der Landwirtschaft bzw. Fischerei.

Die Dattelpalme ist die wichtigste Nutzpflanze im Land. Bananen, Futtergras, Tabak, Limonen oder Granatäpfel werden entlang der Küsten angebaut.

Im Süden Omans wird außerdem Weihrauchharz geerntet, weshalb das Land der größte Weihrauchproduzent der Erde ist.

Die Staatsausgaben zwischen den Jahren 1992 und 2000 lagen für das Militär bei 32%, für das Gesundheitswesen bei 7% und für das Bildungswesen bei 16%.

Das Bruttosozialprodukt pro Kopf betrug 2004 ca. 7.600 US-Dollar.

Omans Geschichte


Das Gebiet des heutigen Omans ist bereits seit dem 4.Jahrtausend vor Christus besiedelt.

Im 7. Jahrhundert n.Chr. kam es zur Übernahme des Islams, als Staatsreligion. Der Staat befand sich nun unter arabisch-islamischer Herrschaft.

Ein Jahrhundert später begründeten die Ibaditen ein eigenes Imamat. Die Sekte der Ibaditen breitete sich vor allem im Hinterland aus. Sohar dagegen wurde zu einem sehr bedeutendem Handelszentrum der islamischen Region, welches jedoch durch die Buyiden im Jahr 965 zerstört worden ist.

Im 16. Jahrhundert kam es zur Besetzung Muskats und der anderen Küstengebieten durch die Portugiesen.

In der Mitte des 17. Jahrhunderts vertrieben dann die Imamen die Yaruba-Dynastie. Um 1740 kam die Said-Dynastie an die Macht, welche bis heute noch dominierend ist.

Die Portugiesen wurden vertrieben und der Dynastie gelang es, ihre Macht auf die umliegenden Nachbarstaaten und auf große Teile der ostafrikanischen Küste auszudehnen.

Seine Residenz legte Sultan Sayyid Said auf die Insel Sansibar, welche zu einem Wirtschaftszentrum ausgebaut worden war. Jedoch wurden durch Kämpfe zwischen den Dynastien der Oman 1860 in das Sultanat Sansibar und das Sultanat Oman geteilt.  Seitdem gingen die Einnahmen aus der ostafrikanischen Region zurück und bei der zuvor dominierenden Seemacht Oman kam es zum wirtschaftlichen Niedergang.

Nachdem Sultan durch Schutzverträge in die Abhängigkeit Großbritanniens geriet, wurde im 20. Jahrhundert die Herrschaft des Sultans gesichert.

Ab 1957 versuchte man zuerst mit der Erschließung von Erdölquellen die Wirtschaft Omans voranzutreiben.

Nach dem Regierungsantritt von Sultan Kabus Ibn Said Ibn Taimur 1970, leitete dieser erste Reformen ein. Außerdem setzte er sich für die Verbesserung des rückständigen Schulwesens ein und für die Abschaffung der Sklaverei und trieb den Ausbau der Infrastruktur voran. So kam es mit der Zeit zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Modernisierung des Staates.

Bis in die 1980er Jahre kam es ab und zu noch zu Konflikten mit Jemen, dem Nachbarland Omans.

Seit 1996 hat das Sultanat eine Verfassung und1997 etablierte sich auch ein Staatsrat.

Der 18. November, der Geburtstag von Sultan Qabus ibn Saidist, ist nun Nationalfeiertag.

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