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China - Land der Vielfalt
Seit einigen Jahren lockt China immer mehr Urlauber an. Besonders Rundreisen sind beliebt und bieten sich sehr gut an um die unendlichen Sehenswürdigkeiten zu bewundern. Der Tempel und die Grabstätte von Konfuzius, der Lushan Nationalpark, der Himmelstempel und der kaiserliche Opferaltar in Beijing sind nur einige von den zahlreichen Sehenswürdigkeiten in China!
China befindet sich an der westlichen Küste des Pazifischen Ozeans in Ostasien. Das Land besitzt eine Fläche von 9,6 Millionen km².
China zählt zu den sichersten Länder der Welt. Kriminalität herrscht so gut wie gar nicht vor. Auch Straftaten gegen Touristen sind eher unbekannt.
Bevölkerung
China ist mit ca. 1,3 Mrd. Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt! Ca. 1/5 der gesamten Erdbevölkerung leben dort. Bis 2015 wird Chinas Bevölkerungszahl laut Prognosen fast 1,4 Mr.d erreichen.
Der östliche und südliche Landesteil Chinas gehören zu den dicht bevölkerten Regionen in China. Das Sichuan-Becken, das Zhujiang-Delta und die Huanghuai-Ebene sind u.a. solche Gebiete. Beispielsweise leben am unteren Jangtsekiang über 2 000 Einwohner pro km².
Mit der Politik der Familienplanung versucht die Regierung seit den 70er Jahren die Geburtenrate zu kontrollieren. Zu den Maßnahmen zählen u.a die Ein-Kind-Politik.
Geografie
China mit der Hauptstadt Peking stellt den flächengrößten Staat Ostasiens und das drittgrößte Land der Erde dar. Die geografische Fläche des Landes ist nur ein wenig größer als die der USA.
Das Land grenzt an 14 Staaten – somit besitzt es zusammen mit Russland die meisten Nachbarländer der Erde: Vietnam, Laos, Myanmar, Hutan, Nepal, Indien, Pakistan, Afghanistan, Tadschikistan, Kirgistan, Kasachstan, Russland, Mongolei und Nordkorea (im Uhrzeigersinn).
In China findet man eine Vielzahl von Hoch- und Tiefebenen, Gebirgen und Hügeln vor. Ca. 65 % des gesamten Gebietes machen die Hügellandschaften und Gebirge aus. Das Turban-Bassin mit 154m unter dem Meeresspiegel stellt den tiefsten und der Qomolangma (Mount Everest) mit 8848m den höchsten Punkt des Landes dar. Mit dem Himalaya Gebirge besitzt China das höchste Gebirge der ganzen Erde.
Der Yangtze und der Gelbe Fluss zählen zu den wichtigsten Flüssen in China.
Bedingt durch die Vielfalt der Topographie und des Klimas findet man verschiedene Kulturlandschaften vor.
Durch die große Flächenausbreitung von der westlichen Pazifikküste bis nach Mittelasien bietet China eine riesige Auswahl an Reisezielen.
Doch wer Wahl hat, hat die Qual! Die Reiseplanung kann durchaus sehr spannend werden, doch ist es sehr schwierig sich für eine Reiseregion zu entscheiden. Für einen Erstbesuch sind große Städte zu empfehlen. Dort können Sie sich erstmal einen Überblick des Landes verschaffen und gemütlich Ihren Urlaub genießen. Bei weiteren Reisen kann man dann in kleinere Regionen reisen um die Kultur und die Landschaft Chinas besser kennenzulernen.
Chinas Wirtschaft
Lange Zeit galt China als führende Zivilisation in Ostasien. Doch während des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts kriselte es etwas - zahlreiche Epidemien brachen aus, es kam zu militärischen Niederlagen und das Land wurde fremd besetzt. Bis zum Jahr 1980 bewegte sich die Entwicklung Chinas abwärts.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde durch Mao Zedong (Kommunist) das autokratische (selbst herrschend) sozialistische System etabliert. Der Kommunismus kostete viele Millionen Leben. Als dann 1976 Mao Zedong starb wurde Deng Xiaoping 1978 als sein Nachfolger gewählt. Ab da an orientierte sich Chinas Politik in Richtung Marktwirtschaft (vorerst nur im wirtschaftlichen Bereich). Seitdem hat sich der Lebensstandard der Chinesen verbessert und die Einwohner haben eine optimistischere Einstellung angenommen.
In China gibt es verglichen mit anderen beliebten Reisezielen immer noch sehr preisgünstige Hotels, Verpflegung und Unterhaltungsmöglichkeiten. Die Kosten für Zug- und Flugreisen innerhalb China sehr niedrig. Auch Juwelen, Teppiche, Seide und chinesische Kalligrafien erhält man besonders günstig in China.
Der Renminbi (RMB) ist die Währung von China. Gewöhnlich ist er aber unter dem Yuan bekannt. 10 Yuan entsprechen etwa 1 Euro. Doch schwankt der Wechselkurs je nach Tag.
Chinas Geschichte
Vor ca. 5000 Jahren begann die Geschichte Chinas.
In der langen Historie Chinas herrschte ein dauerndes Hin- und Her zwischen den Völkerzügen.
In der Blütezeit der Bronzezeit um ca. 3000 v. Chr. kam es zahlreichen Eroberungen und die dadurch entstandenen Dynastien.
Die erste Dynastie war die der Shang. Im Jahr 1045 v. Chr. wurde diese dann von den Zhous abgelöst. In dieser Zeit entwickelte sich die Schrift und die Kultur weiter, man schrieb auf Stein und Bronze und erste Bücher entstanden.
In der Zhanguo-Zeit etwa um 403 kommt es zu einem ersten Einheitsreich unter der Zhou-Dynastie.
221 v. Chr. wurde dann die erste feudale Alleinherrschaft, die Qin-Dynastie, gegründet, welche 14 Jahre dauerte. Bedingt durch diese Herrschaft wird der Buchdruck erfunden und die Schrift vereinheitlicht. Seitdem herrschte in China der Feudalismus bis zum Jahr 1840 als der Opium-Krieg ausbrach. Die Qing-Dynastie wurde von derbürgerlich-demokratischen Revolution, welche von Sun Yat-sen geführt wurde, gestürzt. Damit war die feudale kaiserliche Zeit beendet.
Ab da an durchlief China immer wieder äußere und innere Unruhen.
In der Zeit der Tsin Dynastie von 256–207 ließ Tschingwam die große Mauer errichten, welche gegen Einfälle der tatarischen Horden schützen sollte.
Es folgt die westliche Han- Zeit von 206v.Chr-8n.Chr.
In den Jahren von 9-23n.Chr gründet Wang Mang die Xin- Dynastie. Durch Wang Mang zerbricht deren Dynastie und die östliche Han- Dynastie tritt wieder an die Macht. Nach fast 500 Jahre Regentschaft endet die Han-Dynastie.
Zwischen 220-589 n. Chr. zerbricht China in verschiedene Teile. Nachdem schließlich fünf Dynastien parallel existierten, führen die Sui 581 n. Chr. eine Reichseinigung herbei, welche bis 618 andauerte. Im gleichen Jahr übernimmt die Tang-Dynastie die Macht, welche es gelingt mehr Rechte für die Frauen zu veranlassen.
Nachdem China im 13.Jahrhundert von den Mongolen erobert wird, gründet Kublai Khan 1271 in Zentralchina die Dynastie Yuan, welche aber 1368 blutig gestürzt wird.
Neuer Herrscher wurde die Ming-Dynastie. 1400 kam der dritte Kaiser dieser Dynastie an die Macht. Nachdem er seinen Amtssitz von Nanching nach Beijing (Peking) verlegt hatte, erweiterte er die Chinesische Mauer, welche China vor vielen Jahren bereits begonnen hatte aufzubauen zum Schutz vor den Mongolen, und baute die Verbotene Stadt. Die Verbotene Stadt ist der größte Palast der Welt und gilt als Symbol für China.
Im 17.Jahrhundert kehrten die Mandschuren (Quing-Dynastie) ins Land. Dies war die letzte Dynastie in der Geschichte Chinas.
Um 1912 wird der letzte Kaiser gestürzt, der drei Jahre an der Macht war.
Am 1. Januar 1912 wird die Republik China gegründet, diese wird aber 1949 von Mao Zedong gestürzt und existiert heute auf Taiwan weiter.
Am 1. Oktober 1949 wird dann auf dem Platz der Verbotenen Stadt die Volksrepublik China von Mao Zedong gegründet.
Es folgt die Kulturrevolution (politische Kampage), die von Mao Zedong ausgelöst wurde. Diese dreijährige Zeit ist von Morden, Misshandlungen, öffentlichen Demütigungen und Zerstörungen geprägt.
1976 stirbt Mao und Deng Xiaoping übernimmt die Führung der Kommunistischen Partei und regiert die Volksrepublik China faktisch von 1979 bis 1997.
China gelingt es sich dem Westen zu öffnen und die Beziehungen zum Westen weiter zu verbessern. Das Land wird in Richtung „sozialistische Marktwirtschaft” gelenkt und Sonderwirtschaftszonen werden eingerichtet. Diese sind u.a. ein Grund für den heutigen Wohlstand Chinas und den Stand als Weltmacht.
Heute ist China ein sozialistischer Staat mit einer Marktwirtschaft. Hu Jintao ist der Präsident von China.
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