Bali - Insel der Götter


Aus touristischer Sicht ist Bali das wichtiges Reiseziel Indonesiens.

Diese traumhaft schöne Insel mit ihren palmengesäumten Stränden, der atemberaubenden Vulkanlandschaft im Inselinneren, den stillen Seen und der balinesischen Kultur mit zahlreichen farbenfrohen Tempelfesten ist ein einmaliges Erlebnis.

Hunderte imposante Tempel und Heiligtümer bieten kulturelle Vielfalt. Entdecken Sie die balinesischen Traditionen und Rituale mit aufregenden Tänzen, Musik, und Kostümen. Die oft kilometerlangen Strände mit klarem Wasser und Korallenbänken sind zum Erholen ideal.


Zu den zahlreichen vielfältigen Attraktionen gehört zudem die üppige tropische Natur mit ihren grünen Reisterassen in deren Wasserflächen sich der bezaubernde Himmel und die Wolken spiegeln.

Tauchen Sie ein in eine Welt voller Träume, Mythen und Geheimnisse und lassen Sie sich von dieser charmanten Insel verzaubern.

Geografie


Bali ist eine seit 1949 zu Indonesien gehörende Insel. Die Fläche beträgt 5561 km². Sie ist die westlichste der kleinen Sunda-Inseln des indonesischen Archipels und liegt zwischen Java und Lombok. Zu Bali gehören außerdem die kleinen Inseln Nusa Penida, Nusa Lembongan und Nusa Ceningan. Die meisten Berge Balis sind vulkanischen Ursprungs und bedecken etwa drei Viertel der gesamten Inselfläche. Der noch aktive Gunung Agung ist mit 3142 Metern der höchste und heiligste Berg Balis. Für die Balinesen ist er der Sitz der Götter und das Zentrum der Welt.

Landschaftlich wird Bali in vier Regionen untergliedert: Im Süden liegt die so genannte "Reiskammer". Hier ist der fruchtbarste und somit auch der touristischste Teil der Insel. Der Osten ist durch spektakuläre Gebirgsmassive gekennzeichnet, der Norden hingegen ist eher karg mit schmalen Küstenstreifen, die landwirtschaftlich genutzt werden. Der westliche Teil Balis wurde zum größten Teil zum Nationalpark erklärt. Im "Taman Nasional Bali Barat" finden Flora und Faune Balis einen geschützten Lebensraum.

Geschichte & Wirtschaft


Als erste Einwanderer vermutet man Südinder, die Bali ca. 1500 v. Chr. besiedelten. Ausgelöst durch die Kolonisation indischer Händler und religiöser Missionare begann die hinduistisch-buddhistische Epoche ungefähr 100 n. Chr. Nachdem die Insel 1049 die Selbständigkeit zurück erlangt hat, wird Bali 1343 jedoch javanische Kolonie.

Infolge der Eroberung Javas durch den Islam zerfällt das große Reich. Die Provinz Bali verselbständigt sich darauf hin.Ihre Herrscher, die Rajas, wurden nunmehr zu Königen ihrer eigenen Reiche. Die Holländer besetzten Bali von 1846 bis 1942. Im Anschluss wurde die Insel bis 1945 von Japan annektiert.

Erst mit der Befreiung aus der japanischen Besatzung proklamiert Indonesien am 17. August 1945 seine Unabhängigkeit. Seitdem ist Bali ein Teil des Landes, die meisten Balinesen sind jedoch nicht dem Islam beigetreten, sondern haben Ihren hinduistisch-buddhistischen Glauben behalten.

Hauptsächlich sind die Balinesen in der Landwirtschaft oder im Tourismus beschäftigt. 65 % der Insel werden landwirtschaftlich genutzt, davon ist Reis das bedeutendste Anbauprodukt, welches hauptsächlich für den Eigenbedarf produziert wird. Aber auch Kokosnüsse, Obst, Kautschuk, Zuckerrohr, Tee, Kaffee und eine Vielzahl von Gewürzen werden auf Bali geerntet. Als zusätzliche Einnahmequelle fungiert der Verkauf von Rindern und Schweinen.


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